Die Unternehmensgruppe

Fakten als Basis

Die Kenntnis der Zündquellen und deren Auswirkungen bei unterschiedlichsten Nutzungen bilden die Basis für einen optimalen Vorbeugenden Brandschutz.

Durch die Auswertung von Trends aus den Brandschadenstatistiken ist eine zielgerichtete Brandverhütungstätigkeit gegeben.

Brandjahr 2017:
Anzahl der Brandtoten neuerlich gesunken

Sowohl bei der Gesamtzahl der Brände (1.095) als auch der Gesamtschadenssumme (55,2 Mio. Euro) reiht sich das Brandjahr 2017 in die Liste der Durchschnittsjahre ein. Dennoch gibt es eine sehr erfreuliche Entwicklung zu verzeichnen: Nachdem sich schon im vorangegangenen Jahr die Zahl der Brandtoten auf 5 und damit deutlich unter den langjährigen Schnitt von 8 Todesopfern reduzierte, sank die Anzahl der Personen, die im Zuge eines Brandgeschehens ihr Leben verloren, im Jahr 2017 auf 3. Die Anzahl der Verletzten blieb hingegen relativ konstant bei 127.

In der Detailauswertung zeigt sich, dass die Gesamtzahl der versicherungstechnisch erfassten Brände (Mindestschaden 2.000 Euro, Kleinschäden bleiben unberücksichtigt) von zuvor 1.035 wieder leicht auf 1.095 und damit ziemlich genau in Richtung mehrjährigen Durchschnitt gestiegen ist. Als Nummer eins der häufigsten Brandursachen stellte sich die Zündquelle „Wärmegeräte“ (199 Brände) heraus, auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Zündquellen „Elektrische Energie“ (192) und „Offenes Licht und Feuer“ (181). Mit 177 Bränden kamen die Blitzschläge immerhin auf Rang 4, was den Trend der letzten zehn Jahre abermals bestätigt. Hinsichtlich der Schadenssummen hat hingegen die Zündquelle „Elektrische Energie“ mit Schäden in Höhe von 23,7 Mio. Euro – das sind rund 43 Prozent der Gesamtschadenssumme – ganz klar die Führungsrolle eingenommen. Auf Rang 2 landete die Zündquelle „Offenes Licht und Feuer“ mit 8,5 Mio. Euro, die „Wärmegeräte“ kamen mit nur mehr 5,4 Mio. Euro auf den dritten Platz. Bei der Aufteilung nach Tarifgruppen hat hinsichtlich die Anzahl der Brände der Zivilbereich (private Haushalte, 519 Brände) erwartungsgemäß die Spitzenposition eingenommen, zu erwähnen ist allerdings, dass auch hier der Anteil von 47 Prozent aller Brände im langjährigen Durchschnitt liegt. Im Hinblick auf die Schadenssumme ging erneut der Gewerbe-Sektor (24,6 Mio. Euro) als schadensreichste Tarifgruppe hervor. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitgestellten Brandschadenstatistik OÖ 2017.

Neben den Brandschäden ist vor allem auch die eindrucksvolle Brandschadenbilanz des Jahres 2017 zu beachten.

Brandschadenstatistik Oö 2017

Brandschadenstatistik Oö 2011

Brandschadenstatistik Oö 2016

Brandschadenstatistik Oö 2010

Brandschadenstatistik Oö 2015

Brandschadenstatistik Oö 2009

Brandschadenstatistik Oö 2014

Brandschadenstatistik Oö 2008

Brandschadenstatistik Oö 2013

Brandschadenstatistik Oö 2007

Brandschadenstatistik Oö 2012

Brandschadenstatistik Oö 2006

Das Brandjahr 2016 in Österreich:
Weiterer Rückgang der Gesamtschadenssumme

Die bundesweite Brandschadenstatistik für das Jahr 2016 wartet mit zwei positiven Nachrichten auf: Nach einem Rekordwert in der Gesamtzahl an Bränden im Jahr 2015 pendelte sich dieser Wert zuletzt wieder auf dem Niveau des mehrjährigen Durchschnittes ein. Im abgelaufenen Brandjahr 2016 gingen exakt 7.323 Brandgeschehen mit einer Mindestschadenssumme von 2.000 Euro in die Brandschadenstatistik der österreichischen Brandverhütungsstellen ein. Zugleich reduzierte sich auch die Gesamtschadenssumme um über 60 Mio. auf nunmehr 264 Mio. Euro. Hinsichtlich der Brandtotenzahlen kam es zu einem Rückgang auf 30 Todesopfer, die im Zuge von Brandgeschehen ihr Leben verloren.

Im Vergleich der einzelnen Tarifgruppen (Landwirtschaft, Industrie, Gewerbe, Zivil) kristallisierten sich erneut die Privathaushalte als jene Orte heraus, an denen es am häufigsten zur Brandentstehung kommt. Insgesamt 3.847 Brände entfielen im Jahr 2016 auf den Zivilbereich, der damit 52,5 Prozent aller Brandgeschehen und 32 Prozent der Gesamtschadenssumme auf sich vereint. Eine bemerkenswerte Entwicklung gab es auch bei den Brandursachen: Fast 21 Prozent der Brände (1.519 Brandgeschehen) entfiel auf die Zündquelle „Blitzschlag“, die sich damit zur Nummer eins der Brandursachen aufschwang. Im Hinblick auf die verursachten Schäden relativiert sich die Bedeutung der zündenden Blitzschläge jedoch wieder, lediglich 5 Prozent der Gesamtschadenssumme waren 2016 auf diese Zündquelle zurückzuführen. Auf den Plätzen 2 bis 4 der häufigsten Brandursachen rangieren die Zündquellen „Offenes Licht und Feuer“ (1.126 Brände bzw. 15 Prozent), „Elektrische Energie“ (932 Brände/13 %) und „Wärmegeräte“ (816 Brände/11 %). Hinsichtlich der Schadenssummen lieferten sich die Zündquellen „Offenes Licht und Feuer“ (57 Mio. Euro/22 %) und „Elektrische Energie“ (56 Mio. Euro/21 %)) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auf Rang 3 kamen die Wärmegeräte mit einer Schadenssumme von 24 Mio. Euro.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitstehenden Brandschadenstatistik 2016 der österreichischen Brandverhütungsstellen.

 

Brandschadenstatistik Österreich 2011

Brandschadenstatistik Österreich 2016

Brandschadenstatistik Österreich 2010

Brandschadenstatistik Österreich 2015

Brandschadenstatistik Österreich 2009

Brandschadenstatistik Österreich 2014

Brandschadenstatistik Österreich 2008

Brandschadenstatistik Österreich 2013

Brandschadenstatistik Österreich 2007

Brandschadenstatistik Österreich 2012

Brandschadenstatistik Österreich 2006