Die Unternehmensgruppe

Fakten als Basis

Die Kenntnis der Zündquellen und deren Auswirkungen bei unterschiedlichsten Nutzungen bilden die Basis für einen optimalen Vorbeugenden Brandschutz.

Durch die Auswertung von Trends aus den Brandschadenstatistiken ist eine zielgerichtete Brandverhütungstätigkeit gegeben.

Brandjahr 2018:
Steigende Brandzahlen, sinkende Schäden

Zwei gegenläufige Entwicklungen kennzeichnen die finale Brandschadenstatistik für das Jahr 2018 in Oberösterreich: Einerseits ist die Anzahl der Brände (1.118) geringfügig gestiegen, andererseits ist die Gesamtschadenssumme (46,9 Mio. Euro) um fast 9 Mio. Euro gesunken. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich, dass 2018 vor allem die Zahl der Großbrände spürbar zurückging, was sich positiv auf die Schadenssumme aber nur geringfügig auf die Gesamtzahl der Brände auswirkte. Diesem Rückgang an Großbränden sind auch die sinkenden Schadenssummen in den Versicherungssparten Industrie und Gewerbe geschuldet. Während in der Landwirtschaft die Schadenssumme (15,9 Mio. Euro, +5 Mio.) ebenso wie im Zivilbereich (16,8 Mio. Euro, +2,5 Mio.) anstieg, sank diese in der Industrie (1.8 Mio. Euro) um 1,5 Mio. Euro und im Gewerbe (9,3 Mio. Euro) sogar um 15 Mio. Euro. Hinsichtlich der Brandtoten ordnet sich das Jahr 2018 mit 6 Todesopfern (2017: 3 Brandtote) wieder im langjährigen Durchschnitt ein. Die Anzahl der Verletzten blieb mit 126 (2017: 127 Verletzte) weitestgehend konstant.

In der Detailbetrachtung zeigt sich, dass der Leitsatz „Rund die Hälfte aller Brände betrifft die Privathaushalte“ auch auf das Brandjahr 2018 zutrifft. Allerdings stieg der Anteil des Zivilbereichs an der Gesamtschadenssumme von einem Viertel im Jahr 2017 (14,2 Mio. von 55,2 Mio. Euro) auf etwa ein Drittel (16,8 Mio. von 46,9 Mio. Euro) anstieg. Als Nummer eins der häufigsten Brandursachen stellte sich 2018 die Zündquelle „Elektrische Energie“ (221 Brände) heraus, auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Zündquellen „Wärmegeräte“ (182) und „Offenes Licht und Feuer“ (170). Mit 149 Bränden kamen die Blitzschläge immerhin auf Rang 4, die durch diese Zündquelle verursachte Schadenssumme hielt sich mit 2,7 Mio. Euro neuerlich im Rahmen. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitgestellten Brandschadenstatistik OÖ 2018.

Brandschadenstatistik Oö 2018 Brandschadenstatistik Oö 2012
Brandschadenstatistik Oö 2017 Brandschadenstatistik Oö 2011
Brandschadenstatistik Oö 2016 Brandschadenstatistik Oö 2010
Brandschadenstatistik Oö 2015 Brandschadenstatistik Oö 2009
Brandschadenstatistik Oö 2014 Brandschadenstatistik Oö 2008
Brandschadenstatistik Oö 2013  

Das Brandjahr 2017 in Österreich:
Blitzschlag wurde erneut zur häufigsten Zündquelle

Sowohl in der Anzahl der Brände als auch in der Gesamtschadenssumme erwies sich das Brandjahr 2017 österreichweit als Durchschnittsjahr. 7.408 Brandgeschehen mit einer Mindestschadenssumme von 2.000 Euro bedeuten einen Wert innerhalb des langjährigen Trendkanals, ebenso die dabei verursachten Sachschäden von insgesamt 315 Mio. Euro. Letztere kennzeichnen zwar einen Anstieg von 50 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, summa summarum pendelt sich damit die Schadenshöhe aber wieder im Bereich des mehrjährigen Durchschnitts ein. Auch hinsichtlich der Brandtotenzahlen setzt sich der abnehmende Trend fort – nach 35 bzw. 30 Brandtoten in den Jahren 2015 und 2016 ging die Zahl im Jahr 2017 weiter auf 27 Todesopfer zurück.

Bemerkenswert war im Brandjahr 2017 hingegen, dass sich nach dem Jahr 2016 österreichweit neuerlich die Zündquelle „Blitzschlag“ als häufigste Brandursache manifestierte. Dennoch zeigte sich im Brandjahr 2017 einmal mehr: 19 Prozent oder beinahe jedes fünfte Brandgeschehen wird durch Blitzschlag verursacht. Auf den weiteren Plätzen rangieren wenig überraschend die Zündquellen Offenes Licht und Feuer (1.098 Brände, 15 %), Elektrische Energie (1.041 Brände, 14 %) und Wärmegeräte (767 Brände, 10 %).

Auch in der Reihung der Zündquellen nach den verursachten Schäden kam es 2017 zu einer bemerkenswerten Häufung: Mit einer Schadenssumme von 88,8 Mio. Euro war Elektrische Energie für 28 Prozent aller bei Bränden verursachten Schäden verantwortlich, Offenes Licht und Feuer (63 Mio. Euro, 20 %) kam auf Platz zwei, auf den Plätzen drei und vier rangieren Wärmegeräte (26,2 Mio. Euro, 8 %) und Brandstiftung (22,9 Mio. Euro, 7 %). Damit waren im Jahr 2017 die Zündquellen Elektrische Energie sowie Offenes Licht und Feuer für fast die Hälfte aller bei Bränden verursachten Sachschäden verantwortlich. Hinsichtlich der Risikogruppen zeigte sich einmal mehr, dass mehr als die Hälfte aller Brände private Haushalte betreffen: 52 Prozent entfielen 2017 auf den Zivilbereich, 21 Prozent auf Landwirtschaften, 15 Prozent auf den Gewerbebereich und 5 Prozent auf die Industrie.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitstehenden Brandschadenstatistik 2017 der österreichischen Brandverhütungsstellen.

 Brandschadenstatistik Österreich 2017

Brandschadenstatistik Österreich 2011

Brandschadenstatistik Österreich 2016

Brandschadenstatistik Österreich 2010

Brandschadenstatistik Österreich 2015

Brandschadenstatistik Österreich 2009

Brandschadenstatistik Österreich 2014

Brandschadenstatistik Österreich 2008

Brandschadenstatistik Österreich 2013

Brandschadenstatistik Österreich 2007

Brandschadenstatistik Österreich 2012

Brandschadenstatistik Österreich 2006