Die Unternehmensgruppe

Fakten als Basis

Die Kenntnis der Zündquellen und deren Auswirkungen bei unterschiedlichsten Nutzungen bilden die Basis für einen optimalen Vorbeugenden Brandschutz.

Durch die Auswertung von Trends aus den Brandschadenstatistiken ist eine zielgerichtete Brandverhütungstätigkeit gegeben.

Brandjahr 2016:
Rekord-Schadenssumme bei stabiler Anzahl von Bränden

Bei der Gesamtzahl von Bränden verlief das Jahr 2016 unauffällig, hinsichtlich der Gesamtschadenssumme wurde es aber zu einem Rekordjahr: Mit 1.035 versicherungstechnisch erfassten Brandgeschehen sank die Anzahl der Brände erneut geringfügig in Richtung „Tausender-Schwelle“ ab, die Gesamtschäden übertrafen aber mit 69,5 Mio. Euro sogar den Höchstwert des vorangegangenen Jahres, Kleinschäden unter 2.000 Euro und indirekte Blitzschäden blieben dabei wie in der Vergangenheit unberücksichtigt. Hauptverantwortlich dafür ist Tarifgruppe „Gewerbe“, in der sich die Schadenssumme aufgrund von Großereignissen von zuvor 17 auf 36,6 Mio. Euro mehr als verdoppelte, und damit mehr als die Hälfte aller Sachschäden auf sich vereint. Erfreulich verlief die Entwicklung hingegen in zwei anderen Bereichen: In den privaten Haushalten (Tarifgruppe „Zivil“) ging die Anzahl deutlich auf 483 Brände zurück, die Schadenssumme sank hier auf knapp unter 10 Mio. Euro. Des weiteren sank die Zahl der Brandtoten auf 5 und jene der im Zuge von Brandgeschehen verletzten Personen auf 121. Beide Werte liegen damit deutlich unter dem mehrjährigen Durchschnitt von 8 Todesopfern und 134 Verletzten pro Jahr.

Bemerkenswert ist auch die Zuordnung der Brandursachen: In der Wertung der häufigsten Zündquellen setzte sich Elektrische Energie mit 197 Bränden an der Spitze. Somit war im Jahr 2016 in Oberösterreich jeder 5. Brand (19 %) auf einen elektrischen Defekt zurückzuführen. Zweithäufigste Brandursache waren Wärmegeräte (182 Brände/18 %), gefolgt von Offenem Licht und Feuer (176 Brände/17,0 %) und Blitzschlag (157 Brände/15,2 %). Hinsichtlich der Schadenssumme kristallisierte sich die Zündquelle Offenes Licht und Feuer als einsamer Spitzenreiter (25,6 Mio. Euro/37 %) heraus, gefolgt von den Zündquellen Elektrische Energie (14,5 Mio. Euro/21 %), Selbstentzündung (8,9 Mio./13 %) und Wärmegeräte (6,2 Mio./9 %). Genauere Informationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitgestellten Brandschadenstatistik OÖ 2016.

Neben den Brandschäden ist vor allem auch die eindrucksvolle Brandschutzbilanz des Jahres 2016 zu beachten.

 

Brandschadenstatistik Oö 2011

Brandschadenstatistik Oö 2016

Brandschadenstatistik Oö 2010

Brandschadenstatistik Oö 2015

Brandschadenstatistik Oö 2009

Brandschadenstatistik Oö 2014

Brandschadenstatistik Oö 2008

Brandschadenstatistik Oö 2013

Brandschadenstatistik Oö 2007

Brandschadenstatistik Oö 2012

Brandschadenstatistik Oö 2006

Das Brandjahr 2016 in Österreich:
Weiterer Rückgang der Gesamtschadenssumme

Die bundesweite Brandschadenstatistik für das Jahr 2016 wartet mit zwei positiven Nachrichten auf: Nach einem Rekordwert in der Gesamtzahl an Bränden im Jahr 2015 pendelte sich dieser Wert zuletzt wieder auf dem Niveau des mehrjährigen Durchschnittes ein. Im abgelaufenen Brandjahr 2016 gingen exakt 7.323 Brandgeschehen mit einer Mindestschadenssumme von 2.000 Euro in die Brandschadenstatistik der österreichischen Brandverhütungsstellen ein. Zugleich reduzierte sich auch die Gesamtschadenssumme um über 60 Mio. auf nunmehr 264 Mio. Euro. Hinsichtlich der Brandtotenzahlen kam es zu einem Rückgang auf 30 Todesopfer, die im Zuge von Brandgeschehen ihr Leben verloren.

Im Vergleich der einzelnen Tarifgruppen (Landwirtschaft, Industrie, Gewerbe, Zivil) kristallisierten sich erneut die Privathaushalte als jene Orte heraus, an denen es am häufigsten zur Brandentstehung kommt. Insgesamt 3.847 Brände entfielen im Jahr 2016 auf den Zivilbereich, der damit 52,5 Prozent aller Brandgeschehen und 32 Prozent der Gesamtschadenssumme auf sich vereint. Eine bemerkenswerte Entwicklung gab es auch bei den Brandursachen: Fast 21 Prozent der Brände (1.519 Brandgeschehen) entfiel auf die Zündquelle „Blitzschlag“, die sich damit zur Nummer eins der Brandursachen aufschwang. Im Hinblick auf die verursachten Schäden relativiert sich die Bedeutung der zündenden Blitzschläge jedoch wieder, lediglich 5 Prozent der Gesamtschadenssumme waren 2016 auf diese Zündquelle zurückzuführen. Auf den Plätzen 2 bis 4 der häufigsten Brandursachen rangieren die Zündquellen „Offenes Licht und Feuer“ (1.126 Brände bzw. 15 Prozent), „Elektrische Energie“ (932 Brände/13 %) und „Wärmegeräte“ (816 Brände/11 %). Hinsichtlich der Schadenssummen lieferten sich die Zündquellen „Offenes Licht und Feuer“ (57 Mio. Euro/22 %) und „Elektrische Energie“ (56 Mio. Euro/21 %)) ein Kopf-an-Kopf-Rennen, auf Rang 3 kamen die Wärmegeräte mit einer Schadenssumme von 24 Mio. Euro.

Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der zum Download bereitstehenden Brandschadenstatistik 2016 der österreichischen Brandverhütungsstellen.

 

Brandschadenstatistik Österreich 2011

Brandschadenstatistik Österreich 2016

Brandschadenstatistik Österreich 2010

Brandschadenstatistik Österreich 2015

Brandschadenstatistik Österreich 2009

Brandschadenstatistik Österreich 2014

Brandschadenstatistik Österreich 2008

Brandschadenstatistik Österreich 2013

Brandschadenstatistik Österreich 2007

Brandschadenstatistik Österreich 2012

Brandschadenstatistik Österreich 2006